USA: Jedes fünfte verkaufte Notebook ist ein Chromebook

Hierzulande fristen sie eher noch ein Nischendasein, doch in den USA scheinen sie bereits bei der Masse angekommen zu sein: Notebooks mit Chrome OS von Google. Kein Wunder also, dass Microsoft im Marketing so massiv gegen diese Geräte vorgeht. 

IMG_20131127_215342

Wer hätte das gedacht? Auch den PC Markt scheint Google innerhalb weniger Jahre kräftig aufzumischen. So stieg der Anteil an verkauften Chromebooks in diesem Jahr um fast das 50-Fache an (zumindest in den USA).  Damit machen Geräte mit Chrome OS knapp 10% der verkauften PC’s (dazu zählen auch Tablets) in diesem Jahr aus. Bei den Notebooks war sogar jedes fünfte Gerät ein Chromebook.

Mich persönlich überrascht dies kaum, denn unter Anderem mit dem Acer C720 gibt es für viele Kunden eine sehr gute (und günstige!) Alternative zu Windows Notebooks. Meinen Testbericht zu diesem Gerät findet ihr hier

Keine ernsthafte Konkurrenz in Sicht

Tablets sind Entertainment-Geräte, ohne zusätzliche Tastatur sind sie zum Arbeiten nicht wirklich gut zu gebrauchen. Windows Notebooks hingegen sind für sehr anspruchsvolle Anwender gedacht, die sehr viele Funktionen und Programme benötigen. Dafür ist das System überladen & besonders im Niedrigen Preis-Segment nicht wirklich ein Vergnügen. 

Chromebooks sind günstig, schnell und ausdauernd. Sie eignen sich hervorragend zum surfen im Web und zum bearbeiten von Dokumenten, Präsentationen und Tabellen. 

Ihr größte Stärke ist aber das gemeinschaftliche Arbeiten. So kann man auch mit mehreren Personen von mehreren Geräten aus die gleichen Dateien gleichzeitig bearbeiten & auch mit den anderen Personen chatten. Für Schulen oder kleinere Unternehmen eine sehr effiziente Lösung.


In ihren Kernbereichen sind die Chromebooks derzeit konkurrenzlos, besonders der günstige Preis ist ein großes Argument für diese Geräte. Der Erfolg wird vermutlich noch stark zunehmen, denn Konkurrenz ist schlicht und einfach keine in Sicht. Windows Notebooks bieten im gleichen Preis-Segment ein schlechteres Arbeitserlebnis, Tablets sind nicht produktiv & Apples OS X Geräte sind schlicht zu teuer. 


Vor ein paar Jahren war Chrome OS seiner Zeit noch voraus, außerdem fehlten die entsprechend guten Geräte. Nun aber wird das Cloud Computing eine ernst zu nehmende Alternative. Man muss keine teuren Hochleistungsrechner mehr zu Hause stehen haben, die Arbeit wird von Servern erledigt. Fraglich ist nun, wann auch andere Unternehmen dies erkennen werden. 

Source :

NPD-Group