Mehr Chromebooks als iPads an US Schulen verkauft

Einer Chromebook Erfolgsmeldung folgt die Nächste: Im dritten Quartal 2014 wurden in den gesamten USA mehr Chromebooks als iPads an Schulen verkauft. 

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Vor ein paar Wochen erst gab Google bekannt, dass sich in den Klassen 1-12 an US-Schulen in diesem Jahr kein anderes Gerät so gut verkauft hat wie die Chromebooks. Nun gibt es erstmals harte Zahlen, welche diese Behauptung zumindest ansatzweise bestätigen: Laut der IDC wurden im dritten Quartal 2014 im gesamten US-Bildungssektor 715.000 Cromebooks verkauft, während der größte Konkurrent (das iPad) „nur“ 702.000 mal an die Schüler gebracht werden konnte.

Dieser Erfolg beruht natürlich zu einem nicht unwesentlichen Anteil auf dem Preis der Chromebooks. Ein gutes Notebook mit Chrome OS gibt es bereits ab 199$ (mit dem Acer C720 geht es aktuell sogar noch günstiger), während die Schulen für ein iPad aus dem letzten Jahr mindestens 379$ hinlegen müssen – inklusive sämtlicher Rabatte, die Apple für Schulen bietet. Allerdings stören sich auch viele Schulen an der fehlenden Tastatur der iPads, welche dadurch eher als Unterhaltungsgerät denn als Arbeitswerkzeug wahrgenommen werden. Außerdem sollen Chromebooks deutlich leichter zu administrieren sein.

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Natürlich gibt es immer noch einige Bereiche, in denen iPads die Nase vorn haben: Apples App Store beherbergt laut 9to5Google derzeit mehr als 75.000 Apps für den Bildungssektor. Zum erst seit einigen Monaten für Chromebooks verfügbaren Store „Google Play for Education“ gibt es hingegen keine genauen Zahlen. Außerdem ist Classroom, Googles direkter iTunes U Konkurrent, erst vor wenigen Monaten in den USA an den Start gegangen.

Dennoch ist es ein eindeutiges Zeichen, wie schnell Googles Chromebooks das iPad vom Thron gestoßen haben. So richtig interessant wird es allerdings erst, wenn wir irgendwann Zahlen zum gesamten US Bildungsmarkt bekommen, hierfür gibt es leider derzeit keine eindeutige Quelle. Insgesamt dürfte es an den Schulen derzeit noch deutlich mehr iPads als Chromebooks geben, von Windows Notebooks brauchen wir garnicht erst reden.

 

Anmerkung: Die Originalquelle verbringt sich hinter einer PayWall, weshalb für diesen Artikel die Richtigkeit der Daten von 9to5Google vorausgesetzt wurde.