Dropbox & Co. werden in Chrome OS integriert

Eine interessante Neuerung, an der Google da derzeit arbeitet: In den Datei-Manager von Chrome OS sollen zukünftig auch andere Cloud-Dienste direkt integriert werden können. Auch private Cloud-Lösungen könnten hiervon profitieren. 

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Das Feature befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Die „File System Provider API“ soll es zukünftig Anbietern von Online Speicher ermöglichen, ihre Dienste direkt in den Datei-Manager von Chrome OS zu integrieren. So wie auch Google Drive könnte man dann zum Beispiel auf Dropbox zugreifen, als wäre es eine interne Festplatte. Eine automatische Synchronisation der Daten gäbe es ebenfalls.

Darüber hinaus dürfte für viele auch interessant sein, dass Google ebenfalls die Integration von WebDAV und SFTP plant. Letzteres ermöglicht etwa die Einbindung von eigenen Netzwerk-Festplatten, mit denen sich das Chromebook über ein verschlüsseltes virtuelles privates Netzwerk verbindet. Neben größeren Anbietern könnte man so zukünftig also auch eigene Cloud-Lösungen in Chrome OS integrieren.

Insgesamt dürfte dieses Feature den Chromebooks nochmal einen ziemlichen Schub ermöglichen, da es Chrome OS ein Stück weit von Google löst. Insbesondere für Unternehmen kann die Integration von eigenen Netzwerk-Festplatten sehr interessant sein.

Wann genau das Feature offiziell zur Verfügung steht ist derzeit noch nicht bekannt. Entwickler können sich den bisher vorhanden Code im File System Provider Github ansehen und damit experimentieren.